News Aktuelles aus der Fraktion

Fraktionen von SPD und CDU: Die ehemaligen Zeltdorf-Standorte Levinstraße und Vaestestraße sollen renaturiert werden

Die ehemals für die Unterbringung von Flüchtlingen als Zeltdorfstandorte genutzten Flächen an der Levinstraße in Dellwig und der Vaestestraße in Burgaltendorf sollen renaturiert werden. Das fordern SPD und CDU in einem gemeinsamen Antrag, der am kommenden Donnerstag im Bau- und Verkehrsausschuss beschlossen werden soll.

 

„Damit kommen wir einem Versprechen nach, dass den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gegeben wurde, als die Standorte im letzten Jahr dringend für die Unterbringung von Flüchtlingen gebraucht wurden. Jetzt, wo die Zeltdörfer wieder abgebaut wurden, ist es an der Zeit, die Flächen in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen“, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende Rainer Marschan.

 

Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Uhlenbruch wünscht sich die Grünflächen an den Standorten Levinstraße und Vaestestraße zurück: „Im kommenden Bauausschuss werden die Fraktionen von SPD und CDU per Dringlichkeitsantrag die Renaturierung der ehemaligen Zeltdorf-Standorte Levinstraße und Vaestestraße beantragen. In Dellwig hatte auch die örtliche Bezirksvertretung auf eine zügige Renaturierung gedrängt und dies sogar zu einem Projekt im Rahmen der Grünen Hauptstadt gemacht. Auch die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk VIII erkundigte sich regelmäßig nach dem Stand der versprochenen Renaturierung am Standort Vaestestraße.“

Jörg Uhlenbruch

Jörg Uhlenbruch

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Fraktionen von SPD und CDU: Schulturnhallensanierung unaufschiebbar / Sportvereine müssen Bedarf für Sommerferien der Stadt melden

Bezugnehmend auf die Presseberichterstattung über die Sperrung von Schulturnhallen in den Sommerferien, machen die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Essen auf die baulichen Notwendigkeiten aufmerksam und fordern zugleich die Aufstellung eines bedarfsorientierten Turnhallennotfallplans für Vereine, die Leistungssport betreiben und sich auf Wettbewerbe vorbereiten müssen. Allerdings sei hierfür auch die umgehende Bedarfsanmeldung der Sportvereine bei den Sport- und Bäderbetrieben Essen erforderlich, die dann alternative Sporthallennutzungsmöglichkeiten prüfen werden.

 

Dazu Siegfried Brandenburg, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Essen ist eine Sportstadt und hat den Anspruch auch in Zukunft zu den besten Sportstädten Deutschlands zu gehören. Um die Spitzenleistungen unserer Sportlerinnen und Sportler bestmöglich fördern zu können, müssen wir nun mal auch die Sporthallen modernisieren. Zurzeit haben wir die einmalige Gelegenheit mit Finanzmitteln des Bundes unsere maroden Schulsporthallen zu sanieren. Um den laufenden Sportbetrieb nicht zu gefährden, bieten sich hierzu idealerweise die Sommer- und Betriebsferien an. Diese Regelung wurde 2014 per Satzung vom Rat beschlossen. Die Koordinierung der Hallenbelegung in den Sommerferien kann nur durch Antragstellung der Vereine bei den Sport- und Bäderbetrieben optimiert werden. Nur so kann der tatsächliche Bedarf ermittelt und entsprechend geplant werden.“

Siegfried Brandenburg

Siegfried Brandenburg

 

Auch Ingo Vogel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion hält den Zeitpunkt für die Schulturnhallensanierungen für richtig, fordert aber für die Sommerferien einen bedarfsorientierten Turnhallennotfallplan: „Die Phase der Schulturnhallensanierungen wird sicherlich bei dem ein oder anderen Verein zum Trainingsausfall führen, was sich leider auch nicht vermeiden lässt. Allerdings halten wir für den Zeitraum einen bedarfsorientierten Turnhallennotfallplan ebenfalls für unerlässlich, insbesondere für Vereine die Leistungssport betreiben und im Wettbewerb stehen und alternative Trainingsmöglichkeiten benötigen. Ich bin zuversichtlich, dass Verwaltung, Politik und die Vereine die schwierige Sanierungsphase gemeinsam meistern können und in den dann sanierten Turnhallen viele neue Erfolge gefeiert werden.“

 

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Eltingviertel und Innenstadt müssen zusammenwachsen

Fraktionen von SPD und CDU sprechen sich für die Abtragung des Bahndamms der ehemaligen Rheinischen Bahn aus

Die Planungsverwaltung präsentierte dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung im April die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Eltingviertel/Viehofer Platz“. Vorgestellt wurden drei Planungsvarianten, die eine städtebaulich und verkehrlich sinnvolle Anbindung des Eltingviertels an die Innenstadt zeigen und insbesondere die künftige Lage des Radschnellwegs RS 1 berücksichtigen. Die Fraktionen von SPD und CDU sprechen sich nachdrücklich dafür aus, dass die städtebaulich weitest gehende Variante – bei der der komplette Wegfall des ehemaligen Bahndamms erfolgen soll – realisiert wird.

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