Fraktionen von SPD und CDU: Interne Streitigkeiten bei der Ruhrbahn sind beizulegen

Ratsfraktionen von SPD und CDU unterstützen Geschäftsführung bei der Umsetzung des Effizienzprogramms

Die Fraktionen von SPD und CDU im Essener Stadtrat nehmen die anhaltenden Querelen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat der Ruhrbahn GmbH mit Sorge zur Kenntnis. Dass der Betriebsrat dabei nun mit den Ängsten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielt, in dem die Streichung von 60 Stellen kolportiert wird, geht entschieden zu weit.

„Wir unterstützen die Geschäftsführung der Ruhrbahn GmbH bei der Umsetzung des Effiziensprogramms. Dies entspricht den von uns formulierten Vorgaben und Erwartungen, die wir mit der Fusion der Verkehrsgesellschaften verbunden haben. Dabei war aber immer klar, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben darf. Wer trotzdem Gegenteiliges verbreitet, beschädigt die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die in einem Betrieb ein hohes Gut ist. Die SPD-Fraktion fordert daher alle Beteiligten auf, die Streitigkeiten beizulegen und wieder konstruktiv im Sinne des Unternehmens sowie seiner Kunden zusammenzuarbeiten“, macht der SPD-Fraktionsvorsitzende Rainer Marschan deutlich.

Dem schließt sich auch der CDU-Fraktionschef Jörg Uhlenbruch an: „Der Zusammenschluss der beiden Verkehrsgesellschaften zur Ruhrbahn GmbH soll zu Synergieffekte führen. Das von der Betriebsleitung entwickelte Effizienzprogramm hat dies zum Ziel. Differenzen zwischen Betriebsleitung und Betriebsrat dürfen nicht auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgetragen werden. Wir erwarten von beiden Parteien ein professionelles Agieren auch in Krisensituationen.“

Jörg Uhlenbruch

Jörg Uhlenbruch