Fraktionen von SPD und CDU lassen im Zuge der Verlagerung von Berufsschulstandorten alle Optionen prüfen

Der Rat der Stadt hat auf Antrag der Fraktionen von SPD und CDU beschlossen zu prüfen, ob die als Flüchtlingsunterkunft genutzte Fläche an der Planckstraße ebenfalls für das dortige Schulbau-Projekt genutzt werden kann. Darüber hinaus soll die Verwaltung prüfen, inwieweit größere Alternativstandorte zur Verfügung stehen, die eine Berücksichtigung weiterer Berufsschulstandorte in der Planung erlauben.

„Wir wollen für die Berufsschulen in unserer Stadt eine optimale und zukunftsfähige Lösung schaffen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die Verwaltung mit der Prüfung und Einbeziehung weiterer Flächen zu beauftragen“, erklärt Manfred Reimer, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

„Dabei muss insbesondere auch die bauliche Situation des Berufskolleg-Mitte berücksichtigt werden. Eine größere Fläche würde die Gelegenheit bieten, für mehrere Berufsschulen eine Neubaulösung zu ermöglichen und damit mehr Schülerinnen und Schülern ein qualitativ hochwertiges Lernumfeld zu ermöglichen“, ergänzt die SPD-Ratsfrau Janine Laupenmühlen, Vorsitzende des Schulausschusses.

Hierzu Dr. Andreas Kalipke, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Alle denkbaren Optionen zum neuen Standort der Berufsschulkollegs Erich-Brost und Robert-Schuman sollen auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden. Weitere geeignete Flächen sollen in die Überlegungen einbezogen werden. Für den möglichen Standort Planckstraße ist zu prüfen, ob die Fläche erweitert werden kann und wie zusätzlicher Parkraum vor Ort geschaffen werden kann, um den Parkdruck in den umliegenden Straßen nicht noch weiter zu erhöhen. Wir brauchen auch in Zukunft ein vielfältiges Angebot an Bildungsgängen in unserer Stadt, das sowohl den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler entspricht als auch denen der Wirtschaftsunternehmen als künftige Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe.“

dr-andreas-kalipke-211-mal-269

 

Sonja Wilkending, CDU-Ratsfrau und Vorsitzende des Unterausschusses Schulbau und Schulentwicklung: „In den kommenden Jahren werden die Schülerzahlen an unseren Berufskollegs wieder steigen. Daher muss rechtzeitig die notwendige Anzahl an Schulplätzen realisiert sein. Die Berufskollegs in unserer Stadt sind ein wichtiger Bestandteil der vielfältigen Essener Schullandschaft und müssen aufgrund der sich verändernden Arbeitswelt weiterentwickelt werden, um die Schülerinnen und Schüler optimal aufs Berufsleben mit vorzubereiten.“

Sonja Wilkending

Sonja Wilkending