Fraktionen von SPD und CDU zur Ruhrbahn: Aufklärung ist das Gebot der Stunde!

Die Ratsfraktionen von SPD und CDU sprechen sich dafür aus, die im Raum stehenden Vorwürfe zur Begünstigung von Betriebsratsmitgliedern der Ruhrbahn GmbH mit größtmöglicher Transparenz aufzuklären. Eine lückenlose Aufarbeitung liege im Interesse der Gesellschaft von der Geschäftsführung über den Betriebsrat bis zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie aller Kundinnen und Kunden. Nur so könne möglichst schnell wieder Ruhe in den Betrieb einkehren.

„Vorwürfen mit Gegenvorwürfen und Verschwörungstheorien zu begegnen kann nicht die Strategie sein. Wenn etwas falsch gelaufen ist, gehört es auf den Tisch. Nur so hat man auch die Chance, aus gemachten Fehlern zu lernen und womöglich verloren gegangene Glaubwürdigkeit wiederzuerlangen“, ist SPD-Fraktionschef Rainer Marschan überzeugt. Ohne jegliche Anhaltspunkte die Prüfergebnisse von zwei renommierten Anwaltskanzleien anzuzweifeln sei jedenfalls nicht hilfreich. Die juristische Bewertung der Vorgänge sei letztlich Sache von Gerichten.

Jörg Uhlenbruch, Vorsitzender der CDU-Fraktion fordert: „Der Vorwurf der Begünstigung gegen den Ruhrbahn-Betriebsratschef muss entschlossen und lückenlos aufgedeckt werden, im Zweifel auch mit Hilfe der Staatsanwaltschaft. Um den Fusionsprozess bei der Ruhrbahn nicht unnötig zu belasten, brauchen wir eine zügige Aufklärung. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, möchte ich ausdrücklich betonen, dass die Einhaltung unserer Compliance-Regeln auch für das Essen-Mülheimer Gemeinschaftsunternehmen Ruhrbahn GmbH gilt und entsprechend umgesetzt werden muss.“

Jörg Uhlenbruch

Jörg Uhlenbruch