Fraktionen von SPD und CDU: Schulturnhallensanierung unaufschiebbar / Sportvereine müssen Bedarf für Sommerferien der Stadt melden

Bezugnehmend auf die Presseberichterstattung über die Sperrung von Schulturnhallen in den Sommerferien, machen die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Essen auf die baulichen Notwendigkeiten aufmerksam und fordern zugleich die Aufstellung eines bedarfsorientierten Turnhallennotfallplans für Vereine, die Leistungssport betreiben und sich auf Wettbewerbe vorbereiten müssen. Allerdings sei hierfür auch die umgehende Bedarfsanmeldung der Sportvereine bei den Sport- und Bäderbetrieben Essen erforderlich, die dann alternative Sporthallennutzungsmöglichkeiten prüfen werden.

 

Dazu Siegfried Brandenburg, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Essen ist eine Sportstadt und hat den Anspruch auch in Zukunft zu den besten Sportstädten Deutschlands zu gehören. Um die Spitzenleistungen unserer Sportlerinnen und Sportler bestmöglich fördern zu können, müssen wir nun mal auch die Sporthallen modernisieren. Zurzeit haben wir die einmalige Gelegenheit mit Finanzmitteln des Bundes unsere maroden Schulsporthallen zu sanieren. Um den laufenden Sportbetrieb nicht zu gefährden, bieten sich hierzu idealerweise die Sommer- und Betriebsferien an. Diese Regelung wurde 2014 per Satzung vom Rat beschlossen. Die Koordinierung der Hallenbelegung in den Sommerferien kann nur durch Antragstellung der Vereine bei den Sport- und Bäderbetrieben optimiert werden. Nur so kann der tatsächliche Bedarf ermittelt und entsprechend geplant werden.“

Siegfried Brandenburg

Siegfried Brandenburg

 

Auch Ingo Vogel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion hält den Zeitpunkt für die Schulturnhallensanierungen für richtig, fordert aber für die Sommerferien einen bedarfsorientierten Turnhallennotfallplan: „Die Phase der Schulturnhallensanierungen wird sicherlich bei dem ein oder anderen Verein zum Trainingsausfall führen, was sich leider auch nicht vermeiden lässt. Allerdings halten wir für den Zeitraum einen bedarfsorientierten Turnhallennotfallplan ebenfalls für unerlässlich, insbesondere für Vereine die Leistungssport betreiben und im Wettbewerb stehen und alternative Trainingsmöglichkeiten benötigen. Ich bin zuversichtlich, dass Verwaltung, Politik und die Vereine die schwierige Sanierungsphase gemeinsam meistern können und in den dann sanierten Turnhallen viele neue Erfolge gefeiert werden.“